Was du selbst tun kannst.

Erfreulicherweise gibt es mehr und mehr Menschen, die daran interessiert  sind, selbst etwas für ihre Gesundheit zu tun. Informationen darüber, wie man sein Immunsystem stärken kann, wie man sich bei Erkältungen selbst unterstützt, oder wie man Schlafproblemen den Garaus macht, sind schon ziemlich weit verbreitet.

Doch in Bezug auf die Augen und das Sehvermögen wissen leider noch immer wenige Menschen, was sie selbst tun können, natürlich in Ergänzung zum Augenarzt!

In unserem heutigen Lebensstil haben die Augen und das Sehen noch viel größere Bedeutung als früher. Fernsehen, Computer und Handys spielen eine wichtige Rolle, und erfordern von uns viel Seharbeit.

Wie nimmst du deine Augen wahr?
Ein wichtiger Punkt ist, wie wir überhaupt über unsere Augen denken. Sehen wir sie als kleine Maschinen, von denen wir erwarten, dass sie ihre tägliche Arbeit reibungslos machen? Oder betrachten wir sie als kleine, zarte Organe, die unsere tägliche Aufmerksamkeit und Fürsorge brauchen?
Da du diesen Artikel liest, nehme ich an, dass du zur zweiten Sichtweise tendierst.

Doch, was kannst du selbst tun?
Hier ein paar Dinge, die einfach ins tägliche Leben einzubauen sind:
* Wenn du zum Beispiel einen Beruf oder ein Hobby hast, bei dem du viele Stunden am Computer arbeitest, achte darauf, dass du regelmäßige Pausen machst! Aber auch, wenn du viel liest oder länger fernsiehst.
* In diesen Pausen lasse deinen Blick in die Ferne schweifen, schaue in einen Baum oder hinauf zum Himmel, mache  das Fenster auf!
* Achte auf gutes Licht beim Lesen! Halte die geschlossenen Augen immer wieder mal in Richtung Sonne.
* Gib deinen Augen die Möglichkeit, genügend Sauerstoff zu bekommen. Gehe immer wieder hinaus ins Freie, bewege dich, treibe Sport.
*Achte auf gute Ernährung. Die Augen benötigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und werden es dir danken, wenn sie diese bekommen.
*Nimm hin und wieder deine Brille ab und gönne dir Zeit ohne Sehbehelf. Lerne deine Sichtweise ohne diese kennen und akzeptiere sie.
* Achte auf guten Schlaf.

Gewohnheiten
Viele Augensymptome sind auf falsche Sehgewohnheiten zurück zu führen und auch auf falsche Lebensgewohnheiten.

Falsche Sehgewohnheiten können mit Anstrengung zu tun haben. Beim Sehen ist es anders als bei vielen anderen Dingen im Leben. Wir sehen nicht mehr, wenn wir uns anstrengen, eher sehen wir weniger. So kann es schon viel bringen, die Augen und den Geist entspannt einzusetzen.

Eine gute Übung zum Entspannen ist das Palmieren:
Reibe deine Hände, bis die Handflächen warm sind. Dann lege die Hände leicht gewölbt über dein Augen, so, dass sich die Finger oben auf deiner Stirne überkreuzen.

Schließe die Augen.

Wenn du willst, kannst du die Ellenbogen auf einem Tisch oder auf deinen Knien aufstützen.

Stelle sicher, dass du die Augen locker abdeckst.

Genieße es, dass es dunkel ist. Deine Augen freuen sich, dass sie nichts zu tun haben….

Diese Praktik kannst du täglich mehrmals für mehrere Minuten durchführen, oder auch manchmal nur kurz. Wichtig ist eine Regelmäßigkeit.

Psyche:
Leider glauben ja sehr viele Schulmediziner immer noch nicht an eine Wechselwirkung zwischen Psyche und Körper in Bezug auf die Augen, obwohl gerade die Augen sehr stark mit der Psyche verbunden sind. Wie uns ja auch viele  Aussprüche im täglichen Leben zeigen:

„Ein Auge riskieren.“

„Etwas wie seinen Augapfel hüten.“

„Sei mein Augenstern!“

„Liebe macht blind“

Unsere Augen spiegeln unsere Gefühle wieder und zeigen auch, wieviel Lebendigkeit und Energie in einem Menschen ist. Augen sind sehr empfindlich und reagieren sowohl auf äußere Einflüsse wie Staub, Licht und trockene Luft, als auch auf innere, seelische Einflüsse.

Magst du beobachten, welche Emotionen dich besser sehen lassen und welche nicht? Auf diese Weise kannst du deine Sicht auch als Feedback einsetzen. Leichter geht so eine Beobachtung allerdings ohne Sehhilfe.
Es ist ganz normal, dass die Sehkraft schwankt.

 

 

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